OrViA 2017-09-21T14:01:28+00:00

OrViA

Orchestrierung und Validierung integrierter Anwendungssysteme

 

Das Projekt OrViA hatte die Entwicklung, Umsetzung und prototypische Realisierung einer Methode zur automatisierten Entwicklung und Überprüfung integrierter Anwendungssysteme zum Ziel und lässt sich daher dem Themenfeld 2 „Korrektheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit von Software-Systemen (inkl. Safety)“ der Förderinitiative „Software Engineering 2006“, zweite Auswahlrunde, zuordnen.

Im Projekt stand dabei der Einsatz modellgetriebener Prinzipien sowie Techniken der Modellprüfung im Vordergrund. Mit dem Themenschwerpunkt „Strukturierte Anforderungsanalyse“ und der damit verbundenen Erfassung von Anforderungen an vernetzte Systeme, bspw. hinsichtlich gesetzlicher Vorschriften, bestehen des Weiteren Querbezüge zum Themenfeld Requirements Engineering.

Damit wurde im Projekt OrViA ein wichtiger, praktisch anwendbarer Beitrag zur Modellierung organisatorischer und technischer Systeme und Prozesse mit besonderem Fokus auf automatisierte Integration von Geschäftsprozessen und IT-Systemen geleistet. Einen Arbeitsschwerpunkt der Universität Leipzig bildete dabei die Konzeption von Modelltransformationen. In Kooperation mit dem Konsortialführer IDS Scheer AG wurden die Ergebnisse frühzeitig in Form verfügbarer Software integriert und verbreitet. Anwender können damit die operationalisierten Automatisierungen in ihre Entwicklungsprozesse integrieren und entsprechende Wettbewerbsvorteile generieren.

Die Arbeiten reihen sich in die Themengebiete Entwicklung problembezogener Modellierungssprachen und modellgetriebene Entwicklung ein und bieten damit eine Grundlage sowohl für weitere Forschungsarbeiten als auch für die Anwendung in der universitären Ausbildung.

 

Laufzeit des Verbundprojektes: Oktober 2005 – September 2008
Förderprogramm: KMI-Innovativ, BMBF
Förderkennzeichen: 01ISE10D
Projektträger: PT DLR

Projektpartner:

  • IDS Scheer AG
  • Universität Leipzig, BIS
  • Universität Stuttgart